Anreise

Hallo Ihr, 


Am Donnerstag dem 04. September 2014 machten sich meine 23 Mitfreiwilligen und ich von Frankfurt aus auf den Weg Richtung China. Während des Fluges nach Kunming, die Provinzhauptstadt der Provinz Yunnan, mit Zwischenstop in Hongkong schauten wir Filme, unterhielten uns oder schliefen. In Kunming wurden wir von Herrn Duan und Frau Wang empfangen. Dort aßen wir zu Abend traditionelle chinesische Nudelsuppe, die allerdings nur den wenigstens geschmeckt hat, ich diese jedoch als lecker empfand. Anschließend liefen wir noch kurz auf der Straße rum, wo wir vom ersten Chinesen nach einem Bild gefragt wurden, dass Simon, ein Freiwilliger chinesischer Abstammung, schießen durfte, da dieser nur wenig Beachtung fand. Daraufhin gingen früh schlafen, da es am nächsten Morgen nach Liuku weiterging. Mit dem Linienbus ging es dann knapp elf Stunden zwischen höher werdenden Bergen und wunderschöner subtropischer grüner Natur Richtung Liuku. Als wir dort abends um 19Uhr angekommen waren, wurden wir von unseren betreuenden Englischlehrern empfangen. In unserem Fall, das sind mein Partner Philipp und ich, waren dies Mister Li und Mister Zhang. Koffer schnell ins Auto gepackt und ins Hotel bevor wir in ein nahe gelegenes Restaurant sind. Es gab allerlei Köstliches wie zum Beispiel Hirn welches vermutlich vom Schwein stammte. Mit Erstaunen stellten wir fest, dass es vollkommen normal ist, Knochen und andere Abfälle einfach auf dem Boden zu schmeißen, was sich als sehr spaßig herausgestellt hat und unbedingt auch in Deutschland eingeführt werden sollte! Am Sonntagmorgen fuhren wir dann mit dem Auto über schmale Bergpässe nach Lanping. Aus der ursprünglich fünf Stunden langen Fahrt, so Mister Li und Mister Zhang wurden im Endeffekt acht Stunden. Der Weg führte auf engen zum Teil von Erdrutschen nur halbbefahrbaren Bergstraßen durch unzählige Dörfer. Zumeist war es aber so, dass auf der einen Seite der Berg und auf der anderen Seite der steile Abhang war am dessen Ende der reißende Nujiangriver (zu deutsch: Wilder Fluss) waren. Interessant ist es auch, dass vor einer Kurve lediglich gehupt und nicht gebremst wird und das bei fehlenden Anschnallgurten, was einen zusätzlichen Adrenalinkick gibt. Ebenso überraschend waren gelegentlich Ziegen-und Kuhherden die hinter einer Kurve plötzlich die Straße versperrten.Die Landschaft unterwegs und in Lanping ist wunderschön. Die Berge sind grün bedeckt, die Luft rein und Lanping hat sich bei unserer Ankunft als für chinesische Verhältnisse wirklich sauber herausgestellt. Nachdem wir dann in unserer Wohnung bei der Lanping Yi Zhong angekommen waren, ging es auch schon mit einigen Englischlehrern ins beste Restaurant der Stadt, wo man die Knochen und Abfälle natürlich nicht auf den Boden geschmissen hat. Das Essen war "feichang haochi", außerordentlich köstlich.Auffallend ist, dass man wirklich häufig Zigaretten angeboten bekommt und komisch angeschaut wird, wenn man diese ablehnt, da nach Mister Zhang das Rauchen zu einem chinesischen Mann gehören würde. Daraufhin sind wir mit Sharon, einer Englischlehrerin, zu einem China Mobile Shop gegangen um uns chinesische SIM-Karten zu besorgen bevor wir glücklich und erschöpft in unsere Betten, besser gesagt auf unseren Holzbrettern eingeschlafen sind. So bin ich nach 13 Stunden Flug, über 700km und 18 Stunden Bus-und Autofahrt endlich in meinem vorübergehenden Zuhause angekommen. 


Bis dann, euer Pascal! 


PS: Bilder kommen noch! 

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Kommentare: 2
  • #1

    Donya Hockett (Mittwoch, 29 Juni 2016 23:06)

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  • #2

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